12./13. Lebenswoche

Deanna und Glory genießen noch die Zweisamkeit, die kleinen Machtkämpfe nehmen zu: Lernen für's Leben.

Es schön wäre, wenn Deanna nun bald IHRE Familie finden würde, der kleine Diamant den Feinschliff im neuen Zuhause bekommen könnte,... Sie ist eine sehr verschmuste, ruhige/ausgeglichene Hündin, die immer alles richtig machen möchte, neuen Dingen immer aufgeschlossen/neugierig entgegengeht. Sie ist ein wahrer Schatz von unglaublicher Schönheit.

Sie wächst mir natürlich immer mehr ans Herz, so wird ein Auszug nicht nur für sie sondern für uns Alle immer schwerer.

Mittlerweile sind die Beiden im Rudel integriert, dieses jedoch nur unter Aufsicht.

  

 

Wie auch in den Wochen zuvor bin ich täglich mit ihnen im Auto oder zu Fuß unterwegs, damit sie immer mehr Umwelteinflüsse kennenlernen (Besuch bei Freunden, Besuch eines Eiscafes,.....) alles mit Ruhe und Geduld, zudem aber auch Übungen bzgl. der Frustrationstoleranz.

Einmal pro Woche nehme ich einen sehr langen Anfahrtsweg in Kauf und fahre mit ihnen in die Hundeschule (nachdem es mir in der Ersten überhaupt nicht gefallen hat; sind wir bei einer Freundin (sie züchtet selbst Hütehunde und hat eine eigene Hundeschule) wo die Kleinen mit Sinn und Verstand lernen (u.a. Antiködertraining, vernünftiger Umgang mit anderen Hunden (kein unkontrolliertes Spielen/Mobben). Ich DANKE Kerstin, dass sie mir während des Trainings eine der Beiden abnimmt um jeder gerecht zu werden.

Diese Woche steht nun die letzte Impfung an und dann sind sie grundimmunisiert. 

 

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11. Lebenswoche

Ich versuche so gut es geht, sie beide unabhängig von einander, zu sozialisieren/prägen. Täglich geht es auf in neue kleine Abenteuer (Besuch in der Tierarztpraxis, Autofahrten um in immer wieder neuen Umgebungen Eindrücke zu erlangen, u. a. Marktplatz Kropp, Spaziergang am Hafengelände von RD, erster Besuch in der Hundeschule).

Deanna ist eine sehr verschmuste, ruhige/ausgeglichene Hündin, die immer alles richtig machen möchte, neuen Dingen immer aufgeschlossen/neugierig entgegengeht. Sie ist ein wahrer Schatz von unglaublicher Schönheit.

    

 

 

 

 

 

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10. Lebenswoche

Mittlerweile ist es sehr ruhig geworden, vier meiner Schätze sind ausgezogen und haben sich sehr gut eingelebt.

Die Familien sind sehr verliebt und mega glücklich, sie geben nur positive Rückmeldungen (u.a. sehr gute Prägung, Stubenreinheit, keinerlei Probleme beim Autofahren, gutes Laufen am Geschirr/Halsband, Unerschrockenheit und sehr verschmust) Das ist es, was mich dann nach dem doch so schweren Abschied glücklich macht, mich in meiner Leidenschaft bestätigt.

Jeder ausgezogene Welpe bekommt nun eine eigene Seite, s. Nachzucht (im Aufbau)

Unsere "Deanna" ist etwas traurig, weil ihr Köfferchen gepackt ist, sie aber noch auf der Suche nach ihrer Traumfamilie ist.

Ich unternehme viel (soweit es hitzebedingt überhaupt möglich ist) mit den beiden Mädels: längere Autofahrten, kurze Spaziergänge mit Anjali und Shayleen auf verschiedenen Wegen, Durchlaufen des Fressnapf .....

 

 

 

 

 

 
 

 

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8./9. Lebenswoche

Wir haben Einiges unternommen, z.B. waren wir mit den Welpen in Owschlag am Bahnhof, haben am Geschirrlaufen geübt und nicht zu verachten: Sie sind so gut wie "stubenrein" :-)

Es waren wieder viele liebe Menschen, natürlich auch viele unserer "Maireadbesitzer", zum "Welpenknuddeln"

 

Am 11. fand die erste Impfung und am 12.07.19 die Wurfabnahme durch den Zuchtwart des DCC e.V., mit wieder einem sehr positiven Ergebnis, statt, DANKE Bärbel!

 

Bis auf unsere Black Lady "Deanna"

haben mittlerweile alle Welpen ihre Familie gefunden und ziehen nach und nach aus.

 

Jetzt ist die Zeit des "Abschiednehmen" gekommen, dieses immer mit einem lächelnden (mein Herz geht auf wenn sie den neuen Besitzern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, ihnen genauso Freude bereiten wie mir) und einem weinenden Auge (mit jedem Auszug geht auch ein kleines Stück von mir,...).

Sie wurden in Freude geboren und ich wünsche mir, dass sie ein glückliches Leben in Freude haben; Liebe schenken und genauso zurückbekommen, Züchten heißt u. a. auch Vertrauen.

Wieder viel zu schnell ist sie vergangen: Die wunderschöne Welpenzeit

 

 

 

 

 

 

Dinah

 

 

 

Deanna

Darwen

Unser 1. Ausflug an den Bahngleisen, alle total tiefenentspannt; die Bilder sprechen für sich Daemon

Deleen

Divine

Deanna

 

Deanna

 

 

Deanna

 

 

 

 

und immer wieder ausgiebig kuscheln

 

 

 

 

 

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7. Lebenswoche

Mittlerweile haben wir fast täglich Besuch, die Welpen sind total unerschrocken, freuen sich und genießen die ihnen gewidmete volle Aufmerksamkeit, die Streicheleinheiten der verschiedensten Menschen.

Ich bin bereits mehrfach mit ihnen im Auto unterwegs gewesen (ab und an mit einem noch etwas klangvollen Konzert, aber ohne Übelkeit).

Die Augenuntersuchung beim DOK in Rendsburg haben sie mit Bravour, sehr artig alle auf dem Untersuchungstisch sitzend, bestanden: Ich freue mich sooooo sehr, dass auch dieser Wurf CEA-/PRA-/KAT-frei ist :-) und wieder eine Hürde bis zur Abgabe gemeistert.

Ich liebe meine "Juwelchen" und mir graut schon jetzt vor dem baldigen Auszug,.....

 

Herrchen hat's umgehauen :-)

 

Ein Küsschen in Ehren,...

 

ohne Worte

 

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5.-6. Lebenswoche

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt um verschiedenste Menschen, Tiere und Umgebungsreize kennenzulernen (u.a. verschiedene Untergründe; Auto-/Motorengeräusche,....), um bei späteren Begegnungen hiermit vertraut zu sein und keine konkreten Ängste davor zu entwickeln, dies ist jedoch rasseabhängig und individuell unterschiedlich. Bei diesen ersten Sozialisierungserfahrungen erlernen die Welpen einen beispielhaften Umgang mit neuen, unbekannten Situationen.

Fast täglich werden sie mit einer "Babybürste" gekämmt; Augen/Ohren/Zähne geprüft; das Liegen/Stehen auf dem Ausstellungstisch wird geübt. Für wenige Stunden tragen sie mittlerweile ein Halsbändchen, langsam beginnen wir mit dem Leinentraining.

Die Futterumstellung, Anjali lässt sie nach wie vor mehrmals am Tag trinken, klappt mittlerweile gut (sie werden an verschiedenste Futterkomponenten gewöhnt, um spätere Allergien/Unverträglichkeiten zu vermeiden).

Sie sind mittlerweile zweimal entwurmt und bereits gechipt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4. Lebenswoche (Beginn der Sozialisierungsphase)

Innerhalb der letzten Tage hat sich wieder sehr viel getan: Nachdem ich die Welpen 5 Tage lang an feste Nahrung über Hand-Tatar-Fütterung gewöhnt habe, bekommen sie nun ihre "feste Nahrung" (Köbers-Welpenbrei) selbstständig fressend aus einem Tellerchen. Zweimal genossen sie schon die erste kurze Freiheit im Garten. Aus ihrer "Einzimmerwohnung" ist nun eine Luxusvilla mit eigener "Toilette" geworden; fast unglaublich suchen sie diese tatsächlich sofort auf um ihre Geschäfte, soweit es ihnen möglich ist, dort zu verrichten; es wird aber wie auch bei allen zuvorigen Würfen gern als Schlafplatz genommen :-) Bereits in dieser frühen Phase fange ich mit der Welpenfrühförderung an, d.h. sie an veränderte optische Reize sowie Geräusche (leise klassische Hintergrundmusik; kleine Duftsäckchen z.B. gefüllt mit Pferdehaar, Schafswolle, Rinderhaar, unterschiedlichste Spielzeuge mit Rassel, etc.) zu gewöhnen. Enger Körperkontakt (Kuscheln und Küssen lässt das Bindungshormon "Oxytocin" freisetzen) und geruchliche Stimulation sorgen für eine frühe Bindungsanbahnung zum Menschen (ich kann sie gar nicht genug kuscheln ;-)

 Anjali liebt es nach wie vor bei ihnen zu liegen, sie zu säugen oder sie zu pflegen und sozialisieren.

 

 

 

 

 

 

Oma war auch schon zu Besuch :-)

 

 
 

 

 

 
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3. Lebenswoche

Heute verzeichnen wir den 17. Lebenstag: Die Wachphasen werden etwas länger, die ersten kleinen "Kämpfchen" finden statt, die Gehörgänge sind fast geöffnet, beim Nuckeln am Finger ist deutlich zu spüren, dass die kleinen Zähnchen am Durchstoßen sind, was auch bedeutet, dass das Trinken bei Mama nicht angenehmer wird, wie auch die kleinen messerscharfen Krallen (ich kürze sie mind. 1x/Woche mit einem Nagelknipser zum Schutz des Gesäuges. Heute gab es die erste Portion Welpenmilch aus einem Glasschüsselchen. Das tägliche zweimalige Wiegen, bisher in einer kleinen Küchenschüssel auf einer Digitalwaage, findet aufgrund der Größe und des Bewegungsdrangs nun auf einer Babywaage statt :-)

Die Zeit vergeht wie im Fluge,.....

 

Frauchen parkt uns beim "Bettenmachen" in einem Wäschekorb; aber das ist auch nur noch eine Frage der Zeit :-)

Übung macht den Meister,...

 

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2. Lebenswoche

Die Welpen haben alle bereits mit dem 10. Tag die Augen geöffnet (das Sehen muss sich allerdings erst entwickeln), es verleiht ihnen einen noch entzückenderen Ausdruck. So allmählich öffnen sich auch die Gehörgänge (bald schon kann man nicht mehr "unbemerkt" das Wurfzimmer aufsuchen/verlassen ;-)

Anjali ist, wie auch schon in ihrem 1. Wurf eine sehr liebevolle Mutter, die Nächte verbringt sie nach wie vor komplett in der Wurfkiste, am Tag verlässt sie das Lager aber auch schon mal für eine Auszeit auf dem Rasen. Am Ende der 2. LW können alle ein Gewicht von mehr als 1000 g verzeichnen.

Und ganz wichtig: alle Babies haben "Ihren" Namen bekommen :-)

 

 

 

 

 

 

 

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 Mittlerweile haben wir die 1. Lebenswoche (Vegetative Phase 1./2. Lebenswoche), wenn auch mit ein paar kleinen Startschwierigkeiten, Anjali hatte anfänglich nicht genügend Milch (es braucht manchmal ein wenig bis der Milchfluss "Angebot & Nachfrage" eingestellt sind) sodass ich für ein paar wenige Tage alle 2 Stunden zugefüttert habe, jetzt aber fließt das "weiße Gold" in Mengen :-) und alle Welpen haben ihr Gewicht mehr als verdoppelt.

(Sorry, dass es so lange gedauert hat mit neuen Bildern, doch das Wohlergehen von Mutter & Welpen und natürlich auch dem Gerechtwerden von Shayleen, stehen im Vordergrund)

 

 

 

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3. Lebenstag:

Es ist eins meiner größten Glücksmomente vor der Wurfkiste zu sitzen und diesem Wunder der Natur und der liebevollen/aufopfernden Fürsorge der Mutter zuzuschauen, es zu genießen.

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2. Lebenstag:

Wir alle haben uns ein wenig von den Strapazen der Vortage erholt. Anjali und die Welpen sind wohlauf, sie haben schon ein wenig an Gewicht zugenommen. Anjali verlässt das Lager nur unter viel gutem Zureden,... Hier sieht man die Welpen (mehr oder weniger) in einem sog. Welpenschlafsack.

 

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Vollkommen unkompliziert und sehr instinktsicher schenkte Anjali uns, allerdings in einer Rekordzeit von noch nicht einmal einer Stunde, 6 wundervolle Welpen.

Wir freuen uns über: 1/2 darksable, 1/2 tricolour.

Anjali und ihre 6 Babies ein paar Stunden nach der Geburt. Eine stolze, aber auch erschöpfte Mama.

Ich bin so froh, dass Mutter und Welpen wohlauf sind.

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17.05.2019

 Unsere "Maikäfer'chen" sind gelandet :-)

Dt.Jgd.Ch. (VDH&Club)

VDH-Jgd.Sieger 2015

"Anjali Black Dream of Mairead"

*26.06.2014, HD-A, MDR1 +/-, CEA-PRA-KAT frei, Zuchtwertnote: E

 Pedigree

 

 

 

"Noby So Nah Am Feuer of Kassiopeia"

*28.03.2015, HD-A1, MDR1 +/+, CEA-PRA-KAT frei, Körklasse 1

 

 

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Trächtigkeitstagebuch

(hier möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in den Trächtigkeitsverlauf und der späteren Welpenzeit verschaffen)

    

Die Trächtigkeit ist immer etwas ganz Besonderes:

Erst das Warten auf die Läufigkeit; die Deckzeitbestimmung mit dem Warten auf den richtigen Deckzeitpunkt; die Fahrt zu dem schon lange im Voraus, mit größter Sorgfalt und Überlegung, festgelegten Deckrüden in der Hoffnung, dass es dann auch zu einem Deckakt und einer gelungenen Befruchtung kommt; hoffen, das die Trächtigkeit gut verläuft; dann hoffen, dass es eine unkomplizierte Geburt wird und Mama & Babies alles gut überstehen. (Züchten besteht zum größten Teil aus "Hoffen und Warten" und natürlich unendlich viel "Freude"). Wir genießen die Zeit der Trächtigkeit ganz besonders, das schon sehr enge Band zwischen uns und den Mädels wird im Laufe der Trächtigkeit noch enger. Und dann endlich: Das neugeborene Leben in den Händen zu halten ("von der Hand in die Welt"), es ist einfach unbeschreiblich.

1. Woche

Decktage; Sperma wandert und erreicht die Eileiter; Befruchtung der Eizellen, diese wandern in den Gebärmutterhals. Anjali schläft viel, ist noch anhänglicher als vorher. Während der gesamten Trächtigkeit erfolgt eine tägliche Kontrolle der Zitzen und Scham.

2. Woche

Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten; die Embryos erreichen die Gebärmutter. Anjali ist etwas ruhiger und anhänglicher als vor dem Deckakt, ansonsten keinerlei Wesensveränderung, sie frisst nach wie vor immer noch mit Genuss.

3. Woche

Anjali hat das Fressen aufgrund der hormonellen Umstellung und eventueller Spannungen in der Gebärmutter mit morgendlicher Übelkeit fast komplett eingestellt. Ich biete ihr mehrmals am Tag kleine Portionen (ganz besonders leckere Dinge) an, die sie dann ab und an zu sich nimmt. Da sie einen zähflüssigen klaren Schleim absondert bin ich fest davon überzeugt, dass sie tragend ist. Unsere Spaziergänge fallen jetzt "gemächlicher" aus, sie schläft viel, ist ganz besonders auf "Herrchen fixiert", hat extremen Kuschelbedarf. Von ihrer Tochter sondert sie sich immer mehr ab (instinktsicheres Verhalten), das "Miteinandertoben" , leider sehr zum Nachteil von Shayleen, findet nur noch in kurzen Einheiten statt.

4. Woche

Am 22. Trächtigkeitstag sind die Embryonen sichtbar, der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Die Augen und Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet, die Organbildung beginnt; die Embryonen sind etwa wallnussgroß und gleichmäßig im Uterus verteilt; die Entwicklung der Zitzen beginnt. Anstrengende Aktivitäten vermeiden wir, trotzdem begleitet sie uns nach wie vor auf unseren, mittlerweile etwas kürzeren, Spaziergängen (Plätze mit vielen Hunden/großer Keimbelastung, öffentliche Veranstaltungen werden vermieden). Anjali ist sichtlich ruhiger geworden, hat mittlerweile wieder einen guten Appetit. Agility und Laufen am Rad sowie lange Autofahrten fallen für die nächsten Wochen nun aus.

5. Woche

Wir waren zum Ultraschall (aufgrund unseres DK-Urlaubs etwas verspätet) eigentlich wusste ich es auch schon vorher, und es hat bestätigt, dass wir kleine "Maikäferchen" erwarten. Ich freue mich sooooooo sehr und kann es kaum abwarten die Welpen in den Händen zu halten.

Anjali ihre Schlafposition hat sich verändert, sie zieht die Beine nicht mehr an, da das Gewicht der Welpen ansteigt/sie sich drehen. Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln. Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen. Die Föten sehen nun aus wie Hunde, Kopf u. Rumpf sind unterscheidbar, Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln. Anjalis Zitzen werden zusehends dunkler und schwellen an. Sie schläft viel, hat einen guten Appetit, ist extrem anhänglich, möchte mit Shayleen momentan nicht viel zu tun haben. Man sieht ihr die Trächtigkeit schon sehr an, der Bauchumpfang hat sichtlich zugenommen, ihr Ausdruck ist noch "weicher" geworden. Mittlerweile haben wir die Futterportionen auf mehrere aufgeteilt.

6. Woche

Unsere Spaziergänge werden deutlich langsamer und kürzer, jedoch ist eine grundlegende Kondition für die bevorstehende Geburt sehr wichtig; der Einstieg ins Auto erfolgt nur noch über die Rampe (was Anjali so gar nicht passt ;-). Sie wird zusehend "hecheliger", scharrt vermehrt in ihren Decken. Sie zeigt Shayleen deutlich, dass sie ihre Ruhe haben möchte, diese wiederum versteht das Verhalten nun so gar nicht und ist teilweise sehr beeindruckt und eingeschüchtert. Ich fange an die ersten Vorkehrungen für die bevorstehende Geburt vorzunehmen. Anjali genießt es den Bauch gestreichelt zu bekommen, diese kleinen "Kügelchen" zu spüren ist einfach nicht in Worte zu fassen.

7. Woche

In der 7. Trächtigkeitswoche beginnt das Skelett der Welpen zu verkalken. Kontakt zu anderen Hunden wird vermieden, rauhe Spiele und Springen werden möglichst unterbunden. Heute haben wir nochmals ein Foto gemacht in "vollem Haarkleid", ich werde heute erstmals anfangen die Hosen und das Gesäuge weiter freizuschneiden (dieses mache ich zum einen aus hygienischen Gründen, zum anderen damit die Welpen sich nicht strangulieren und um ihnen den Zugang zu den Zitzen zu erleichtern). Das Schneiden des Fells ist für mich immer ein sehr emotionaler Schritt: denn die Schönheit "im Sinne des Betrachters" geht mit der Welpenzeit schon etwas verloren ;-) und es wird bewusst, dass sich der Tag der Geburt nähert.

Anjali wird durch die zunehmenden Bewegungen und der Enge im Bauch unruhiger (nun sind auch bereits Welpenbewegungen, bei einer entspannten Hündin, wenn man vorsichtig die Hand auflegt, zu fühlen - ein sehr spannender Augenblick); sie hat nach wie vor einen guten Appetit und ist extrem anhänglich. Mittlerweile habe ich das Welpenzimmer vollständig hergerichtet, sämtliche Decken und was alles so dazu gehört nochmals gewaschen (die Waschmaschine und der Trockner mussten schon jetzt ganze Arbeit leisten :-)

8. Woche

Ab dem 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung der Welpen vorhanden. Einige Organe, z.B. die Lunge, sind bei der Geburt aber noch nicht vollständig entwickelt, die Augenlider und Gehörgänge sind noch geschlossen. Alle äußerlich erkennbaren Veränderungen in ihrer Anatomie und Verhalten (Hecheln, Scharrzwang, Anschwellen des Gesäuges, der Vulva,...) sind hormonellbedingt. Mittlerweile haben wir Ende der 8. Woche erreicht, man kann die Bewegungen der Welpen deutlich erkennen; Anjali wird zusehends unruhiger; meine nächtliche Ruhe ist mittlerweile mindestens einmal unterbrochen, da sie dann nach draußen muss um sich zu leeren. Allmählich steigt die Spannung auf die erwartete Geburt.

9. Woche

Wir befinden uns im Endspurt, der Tag der Geburt nähert sich zusehends. Das Gangbild hat sich schon deutlich verändert, durch die hormonelle Umstellung werden die Bänder, Sehnen weicher; der Bauch sinkt zunehmends ab (die Welpen wandern so allmählich Richtung Ausgang). Mehrfach am Tag messe ich die Temperatur (ein deutlicher Temperaturabfall, dann Wiederanstieg sind deutliche Zeichen für die anstehende Geburt; für meine Hündinnen ist das Temperaturmessen kein Stress). 16.05.19: Mittlerweile haben wir den 63. Tag (nach 1. Decktag) erreicht: Die letzte Nacht war sehr unruhig, mehrfaches in den Gartengehen, starkes Hechel, Nestbau, Futterverweigerung. Ich hoffe es handelt sich jetzt nur noch um Stunden bis die Welpen das Licht der Welt erblicken und wir das Glück der Natur in den Händen halten dürfen. Dieses "Warten" ist schon sehr nervenaufreibend. Jetzt heißt es allseits: Daumendrücken für eine reibungslose Geburt!!!!! 64. Tag: wir haben eine sehr anstrengende Nacht ohne Schlaf mit fast 50%igem Aufenthalt im Garten hinter uns. Die Eröffnungsphase war schon sehr anstrengend. Im Laufe des frühen Vormittags hat Anjali uns dann 6 wunderschöne, in einer Rekordzeit und absolut instinktsicher von noch nicht einmal einer Stunde, Welpen geschenkt. Mutter und Welpen haben die Geburt gut überstanden, sie betreut ihre Kinder sehr sehr liebevoll. Nun heißt es wieder: Daumendrücken, dass die Aufzucht für Mutter und Welpen komplikationslos verläuft. Die ersten 10 Lebenstage sind immer die kritischsten, wo es immer zu unvorhersehbaren Komplikationen kommen kann. Wir sind soooo glücklich und brauchen erst einmal eine ordentliche Mütze Schlaf. Bilder folgen in Kürze :-)

 

 

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